Heute wird in Deutschland erstmals der Tag der Demokratiegeschichte begangen – unter der Schirmherrschaft von Frank-Walter Steinmeier. Der 18. März steht dabei symbolisch für wichtige Etappen der deutschen Demokratieentwicklung.
Dieses Datum erinnert an zentrale historische Ereignisse:
- 1793 – Gründung der Mainzer Republik
- 1848 – Märzrevolution in Berlin
- 1920 – Scheitern des Kapp-Putsches
- 1990 – Erste freie Volkskammerwahl in der DDR
Diese Beispiele verdeutlichen, dass Demokratie kein statischer Zustand ist. Sie wurde über Jahrhunderte hinweg erkämpft, verteidigt, verloren und wieder aufgebaut. Sie bleibt ein fortlaufender Prozess, der von gesellschaftlichem Engagement getragen wird.
Im Rahmen einer Aktion der Ehrenamtsagentur Cloppenburg anlässlich ihrer Eröffnung in Löningen wurde die Frage gestellt: „Was habe ich in letzter Zeit für die Demokratie getan?“ Die Antworten zeigen, wie vielfältig demokratisches Handeln im Alltag sein kann: wählen gehen, gegen Diskriminierung Stellung beziehen, sich ehrenamtlich engagieren, gegen Extremismus eintreten oder anderen Meinungen zuhören und sie respektieren.
Demokratie lebt vom Mitmachen. Sie beginnt im direkten Umfeld – in der Kommune, in Vereinen und im alltäglichen Miteinander – und wird durch Beteiligung und Verantwortung jedes Einzelnen gestärkt.

